Das Marchfeld hat seinen Dichter verloren: Helmut Pacholik ist verstorben

Der bekannte Schriftsteller und Dichter Helmut Pacholik ist am Sonntag, 4. Jänner, nach langer Krankheit, im Alter von 87 Jahren verstorben.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Techniker widmete sich Helmut Pacholik schon früh der Erhaltung des Lebensraumes Marchfeld. Die Liebe zu seiner Heimat und die Sorge um die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt wurden Marksteine seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Seine erste Publikation erschien im Jahr 1976 und trug den Titel “Schatten über dem weiten Land”. Helmut Pacholik profilierte sich nicht nur mit Werken über die Natur. In seinem ersten Roman “Zeitenwende” widmete er sich in den 2010er Jahren dem Leben und Überleben zwischen 1944 und 1955. In den 1990-Jahren schrieb er auch das Kinderbuch “Schnüffel-Schnauf, die Bimmelbahn”. Ein letzter Höhepunkt folgte im Jahr 2022 als er sein Buch “Hilfe für unsere bedrohte Natur” veröffentlichte. Das Buch wurde anlässlich der Landesausstellung der bedrohten Natur des Marchfeldes gewidmet. Umfangreiche Beiträge in zahlreichen Anthologien, wie z.B. “Prinz Eugen und das Marchfeld”, “Poysdorf, eine romantische Weinstadt” und “1x Marchfeld und retour” sowie lyrische Texte zum Fotobuch “Irland-Protokoll”, Publikationen in Zeitungen, Literaturzeitschriften, im Hörfunk, ORF, BBC London und Bayrischer Rundfunk runden das Schaffen des Dichters ab.
Die Künstler Gottfried “Laf” Wurm, Regina Unger und Herber Eigner haben einen guten Freund und der Heimatverein hat einen treuen Besucher unserer Veranstaltungen verloren.
Am Samstag, 17. Jänner, findet in der Pfarrkirche Obersiebenbrunn um 14 Uhr die Totenmesse für Helmut Pacholik statt. Die Beisetzung der Urne erfolgt einige Tage später im engsten Familienkreis.
Ruhe in Frieden, lieber Helmut!